Feldsalat

Valerianella locusta

Baldriangewächse (Valerianaceae) Frost tolerant Schwierigkeit: Leicht
Alternative Namen
Vogerlsalat, Nüsslisalat

Fruchtfolge Empfehlung
In zwei Jahren dreimal auf dem selben Platz
Vorkultur
Feldsalat stellt keine besonderen Ansprüche an die Vorfrucht. Bei stark von Fäulniserregern befallenen Salatbeständen besteht ein Risiko, dass diese auf den Feldsalat übergehen. In diesem Fall sollte der Feldsalat dann auf einer anderen Fläche angebaut werden.
Nachkultur
Durch sein feines, weit verzweigtes Wurzelwerk und seine Fruchtfolgeneutralität ist Feldsalat für alle Gemüsekulturen eine gute Vorfrucht.

Geschichte
Bei Feldsalat handelt es sich um ein noch recht junges, in Kultur genommenes Gemüse. Ab dem 17. Jahrhundert wurde Feldsalat vor allem in Mitteleuropa züchterisch bearbeitet und angebaut. Die Pflanze selber war schon lange als Wildpflanze auf Äckern bekannt und wurde eher als lästiges Ärgernis betrachtet. Für den Gemüsebau hatte Feldsalat eine doppelte wichtige Bedeutung. Er gehört zur Familie der Baldriangewächse, der kein anderes der üblichen angebauten Gemüse zugerechnet wird. Dies hat den großen Vorteil, dass sein Anbau kaum Fruchtfolgenprobleme nach sich zieht. Weit wichtiger ist aber seine Fähigkeit, auch bei niedrigen Temperaturen zu wachsen und selbst starke Fröste zu überstehen. Damit ist sein Anbau vor allem im Winter für die Versorgung mit frischem Grün interessant.

Entwicklungszyklus
Einjährig
Kommentar
Je nach verwendeter Sorte und der Gesundheit des Bestandes kann Feldsalat auch Temperaturen von bis zu –15 °C überstehen. Zu beachten sind aber Kälteeffekte durch eisige Winde, die auch bei höheren Temperaturen schon zu Frostschäden an den Pflanzen führen können. Direktsaaten sind in der Regel deutlich frosthärter als Pflanzungen.
Crop Image