Radieschen

Raphanus sativus var. sativus

Kreuzblütler (Brassicaceae) Frost tolerant Schwierigkeit: Leicht
Fruchtfolge Empfehlung
1 x pro Jahr auf der selben Fläche
Vorkultur
Radieschen stellen aufgrund ihrer kurzen Kulturzeit wenig Ansprüche an die Vorkultur. Sie sollten nicht direkt nach anderen Kreuzblütlern angebaut werden. Da Sie ein feinkrümeliges Saatbeet bevorzugen, eignen sich vor allem Kulturen, die einen geringen Krautdruck auf dem Feld fördern. Sie sollten nicht direkt nach Kulturen und Gründüngungen angebaut werden, die viel Reststickstoff im Boden hinterlassen.
Nachkultur
Radieschen sind durch ihre sehr kurze Kulturzeit sehr flexibel einsetzbar und es eignen sich bis auf alle Kreuzblütler alle Gemüse als Folgekultur. Es ist darauf zu achten, dass Radieschen nur wenig Nährstoffe für die Folgekultur im Boden hinterlassen, da kaum Ernterückstände auf dem Feld verbleiben.

Geschichte
Radieschen sind eine Züchtung aus dem Rettich heraus. Letzterer wurde angeblich schon zu Zeiten der Ägypter als Nahrung beim Pyramidenbau eingesetzt. Radieschen sind demgegenüber eine recht neue Züchtung, die von den Gärtnern der Renaissance (15. und 16. Jahrhundert) entwickelt wurde und sich um das 18. Jahrhundert über ganz Europa verbreitete.

Entwicklungszyklus
Einjährig
Kommentar
Kurze und leichte Fröste von bis zu –4 °C werden vertragen. Allerdings sollte man die Bestände dann mit einem Vließ schützen.
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