Rosenkohl

Brassica oleracea var. gemmifera

Kreuzblütler (Brassicaceae) Frost tolerant Schwierigkeit: Mittel
Alternative Namen
Sprossenkohl, Brüsseler Kohl

Fruchtfolge Empfehlung
4 Jahre Anbaupause
Vorkultur
Gut geeignet als Vorfrucht vor Rosenkohl sind zweijährige Kleegrasbestände oder andere Gemenge mit einem hohen Anteil an Leguminosen.
Nachkultur
Rosenkohl ist keine gute Vorfrucht. Die Strunken haben ein ungünstiges C-zu-N-Verhältnis und können zu N- Sperren führen. Wenn die Strünke entfernt werden, lassen sich Möhren gut kultivieren. Eigene Erfahrung: Gerade im Marktgarten kann man die Rosenkohlstrünke gut überjährig stehen lassen. Eventuellen Wiederaustrieb kann man beernten. Im Folgejahr werden dann zwischen die kahlen Strünke die ersten Salate gesetzt. Die Strünke rotten langsam durch. Bei EInhaltung der Fruchtfolge treten in der Regel keine phytohygienischen Probleme auf.

Geschichte
Rosenkohl wurde züchterisch in der Gegend um Brüssel herum entwickelt. Ab Anfang des 19. Jahrhunderts wurde er dann auch in Frankreich und etwas später in Deutschland angebaut.

Entwicklungszyklus
Mehrjährig
Rosenkohl entwickelt im ersten Jahr einen beblätterten Strunk mit den charakteristischen Röschen in den Blattachseln. Im zweiten Jahr wird nach einer notwendigen Kälteeinwirkung im Winter die eigentliche Blüte gebildet.
Kommentar
Die tatsächliche Frosthärte richtet sich bei Rosenkohl nach der Sorte und sollte in der Regel bei der Sortenbeschreibung mit angegeben sein.
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