Rotkohl

Brassica oleracea var. capitata f. rubra

Kreuzblütler (Brassicaceae) Frost tolerant Schwierigkeit: Leicht
Alternative Namen
Rotkraut, Blaukraut

Fruchtfolge Empfehlung
4 Jahre Anbaupause
Vorkultur
Gut geeignet als Vorkultur vor Rotkohl sind eine Gründüngung und Hülsenfrüchte (Bohnen und Erbsen).
Nachkultur
Bei sehr frühen Kohlsätzen können zum Beispiel Salate, Buschbohnen oder Porree folgen.

Geschichte
In seinen Ursprüngen stammt Kopfkohl vom Wildkohl ab, der an den Küsten der Nordsee und des Mittelmeeres heimisch ist. Seit der Steinzeit begleitet er menschliche Ansiedlungen, wo er zuerst als Beikraut auf stickstoffhaltigen Abfällen gedieh. Die Kelten nahmen ihn dann gezielt in ihre Gartenkultur auf. Kohl hat eine lange Tradition als Heilpflanze. Den Griechen galt er als heilig. Ab dem Mittelalter entstanden die uns heute als Kopfkohl bekannten Sorten.

Entwicklungszyklus
Mehrjährig
Im ersten Jahr wird der Kohlkopf gebildet. Im zweiten Jahr erfolgt dann die Blüte.
Kommentar
Rotkohl verträgt prinzipiell leichte Fröste. Trotzdem ist es empfehlenswert, den Kohl vor den ersten starken Frostnächten einzulagern. Gefrorener Kohl darf auf keinen Fall berührt werden, um keine irreparablen Zellschäden zu verursachen (er wird dann matschig). Er muss dementsprechend vor der Ernte vollständig aufgetaut sein.
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