Chinakohl

Brassica rapa ssp. chinensis

Kreuzblütler (Brassicaceae) Frost tolerant Schwierigkeit: Leicht
Alternative Namen
Pekingkohl, Japankohl, Selleriekohl

Fruchtfolge Empfehlung
3-4 Jahre
Vorkultur
Gute Vorfrüchte für Chinakohl sind Bohnen und Erbsen, Spinat, Salat sowie Frühkratoffeln. Schlechte Vorfrüchte sind alle Kohlgewächse, da durch ihren Anbau die Gefahr einer Kohlhernie-Infektion ansteigt. Ebenfalls nicht empfehlenswert sind der Anbau von Zwiebel und Porree vor Chinakohl, da eine Gefahr einer Übertragung von Phytophtora porri besteht. Werden Rote Beeten und Zuckerrüben vor Chinakohl angebaut, besteht ein höheres Schadpotential von Nematoden auf der Fläche sowie die Gefahr einer Infektion mit Blattflecken.
Nachkultur
Ein gesunder Chinakohlbestand hinterlässt einen relativ beikrautfreien und krümeligen Boden. Er ist damit eine gute Vorkultur für die meisten anderen Gemüsearten. In Bezug auf andere Kohlgewächse sollten die entsprechenden Fruchtfolgeempfehlungen eingehalten werden.

Geschichte
Der Chinakohl stammt ursprünglich aus dem Osten Asiens.

Entwicklungszyklus
Einjährig
Kommentar
Vorsicht ist bei ausgepflanzten Jungpflanzen geboten. Im Gegensatz zu Direktsaaten bekommen sie schon bei 0 bis −2°C schwere Frostschädigungen. Um sie etwas robuster zu machen, sollten die jungen Chinaköhler deswegen unbedingt abgehärtet werden. Ausgewachsener Chinakohl kann kurzfristig Fröste bis etwa −5 °C überleben. Wie bei allen Gemüsen sollte gefrorener Chinakohl auf keinen Fall bewegt, berührt oder geerntet werden, weil sonst schwere Schäden am Erntegut entstehen.
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